Schottland: Schottland, Shetlands und Orkney

Motorradreise

Reisejahr: 2026

Rundtour: Newcastle – Aberdeen – Shetland – Orkney – Inverness – Troon – Newcastle, Länge rund 1700 Kilometer (plus 600 Kilometer Hin- und Rückfahrt Hafen in IJmuden)

Etappenorte: Newcastle – Edingburgh – Braemar – Aberdeen – Shetland – Orkney – John O´Groats – Inverness – Oban – Isle of Arran – Troon – Dumfries – Haltwhistle – Newcastle

Auf dem schottischen „Festland“, auf Orkney und Shetland war ich bereits mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Meine fünfwöchige Reise mit dem Motorrad habe ich so geplant, dass ich hauptsächlich auf den Shetlandinseln und auf Orkney unterwegs gewesen bin. Nach der Ankunft im nordenglischen Newcastle und einem mehrtägigen Aufenthalt in Edingburgh habe ich von Aberdeen aus die Fähre nach Shetland genommen.

Auf der dortigen Hauptinsel – Mainland – habe ich meine Tagestouren und Ausflüge vom Campingplatz bei Scalloway aus gestartet. Mainland ist rund 80 Kilometer langgezogen und 30 Kilometer breit; die Anzahl der Straßen ist übersichtlich. Dennoch kann man hier eine längere Zeit gut ausfüllen, unter anderem mit dem Besuch der Naturreservate Noss Isle und Mousa Isle mit dem Broch of Mousa.

Von der shetländischen Hauptstadt Lerwick habe ich die Fähre nach Orkney genommen, wo ich mich zuerst in Kirkwall und später in Stromness einquartiert habe. Shetland und Orkney sind wunderbare Orte, wo man spektakuläre und weite Landschaften, wie auch kulturelle Sehenswürdigkeiten erleben kann. Da die Größe der Inseln überschaubar ist, habe ich meine Motorradtouren mit Wandertouren ergänzt. Hierdurch kann man auch die teils abgelegenen Vogelkolonien, Küstenpanoramen und Sehenswürdigkeiten am besten erreichen und hautnah erleben. Da beide Inselgruppen weit im Norden von Schottland beziehungsweise Großbritannien liegen und der Aufwand dorthin zu kommen größer ist, ist die Anzahl der Touristen viel geringer als in auf dem schottischen „Festland“.

Zurück auf dem schottischen „Festland“ bin ich in mehreren Fahrtagen zuerst entlang der Ostküste bis Inverness und anschließend von Loch Ness bis nach Oban gefahren. Nach einem kleinen Aufenthalt auf der sehenswerten Isle of Arran habe ich mir im nordenglischen Haltwhistle auch den Hadrianswall angeschaut. Die gut erhaltene Mauer aus dem damaligen römischen Reich liegt in der Nähe des Fährhafens in Newcastle, wo ich meine Rundreise abgeschlossen habe.